Fallätsche - Auslichtung, Biodiversität und Neophyten

Webseite: http://www.nahreisen.ch/14/Fallaetsche/

Der steile Erosionstrichter der Fallätsche ist in weiten Teilen seit Jahrtausenden nur lückig bewachsen, da Rutschungen die Entwicklung einer geschlossenen Bestockung verhinderten. Mit offenen Pionierstandorten und lichten Waldbereichen bietet die Fallätsche Lebensraum für eine grosse Vielfalt an Pflanzen und Tieren, darunter zahlreiche seltene Arten. Seit einigen Jahrzehnten jedoch verliert der Trichter zunehmend seinen offenen Charakter, vermutlich sowohl infolge der Verbauung des Rütschlibachs als auch durch Stickstoff-eintrag aus der Luft. Um die offenen Standorte für Schlingnatter und Perlgrasfalter, Alpen-Fettblatt und Gefransten Enzian zu erhalten, wurden 2010 in einem Teil des Gebiets Holzschläge vorge-nommen. Weitere Eingriffe sind für die kommenden Jahre vorgesehen. Regina Wollenmann, Forstingenieurin bei Grün Stadt Zürich, und Max Ruckstuhl, Leiter der städtischen Fachstelle Naturschutz, führen auf einer kleinen Sonntagswanderung durch die Fallätsche, zeigen, wie sich die Lebensräume seit der Auslichtung entwickelt haben und machen auf Neophyten aufmerksam, die sich stellenweise als Problempflanzen angesiedelt haben. Bemerkung: gute Schuhe und Trittsicherheit erforderlich. Rast mit Wasser, Tee und Kaffee bei der gut hundertjährigen Bristenstäfeli-Hütte. Dauer: zweieinhalb bis drei Stunden ÖV: SZU S4 (Zürich HB ab 14:18, Leimbach an 14:28)

Wo?

Karte für  , 8041 Zürich

Bahnhof Leimbach


8041 Zürich

Wann?

Sonntag17.08.2014
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Sonntag24.08.2014
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